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Jugend vor Ort ins Netz

Flächendeckendes Internet ist zunehmend Standortfaktor Nummer eins insbesondere für junge Menschen.
Der Breitbandausbau im Kreis Meißen stockt jedoch.
Mit der Schaffung von Hotspots für schnelles Netz vor Ort wird ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität Jugendlicher im ländlichen Raum geleistet.
"Jugend vor Ort im Netz” dient dem regionalen Austausch / der Präsentation: u.a. Kultur, Film, Musik, Aufklärung und Information zu digitalen Medien, Voting, Meinungsbarometer, Mitsprache, Veranstaltungshinweisen, Tauschbörse, Stellenbörsen, angeboten über Hotspots mit Anbindung an das schnelle Breitbandnetz auf den Land.


Wichtig dabei: Die Vernetzung der ländlichen Jugendclubs, Vereine und Initiativen.
Hintergrund: Viele junge Menschen im Landkreis plagen sich tagtäglich mit den Problemen eines sehr langsamen Internetanschlusses, wenn es denn überhaupt eine Möglichkeit gibt eine Verbindung zur digitalen Welt aufzubauen.

Mit folgenden externen Partnern wird das Projekt geplant und durchgeführt:
Anbieter von Breitband wie Deutsche Telekom, Vodafone, 1&1 usw.
  • örtliche Firmen zum Aufbau der Hardware
  • Softwarefirma zur Entwicklung der Präsenz im Netz
Vor Ort:

Gemeinde Radeburg

Jugendverein Bärnsdorf e. V., Hauptstraße 48, Bärnsdorf
Jugendclub Berbisdorf e. V., Am Schloss 5, Berbisdorf
Dittsdorfer Jugend e. V., Berbisdorfer Straße 6, Großdittmannsdorf

Gemeinde Moritzburg
Boxdorfer Jugendverein "Die Hütte” e.V., Großer Gallberg, Moritzburg OT Boxdorf
Jugendclub Steinbach e.V., Dorfgemeinschaftshaus Schlossweg 2, Steinbach
Jugendclub Friedewald e.V., Kötzschenbrodaer Str., Moritzburg OT Friedewald

Gemeinde Niederau
Club Niederau e.V., Kirchstr. 11a
Jugendclub Ockrilla e.V.,Str. 8 Niederau, Großenhainer OT Ockrilla

Im Netz:

Mit der Realisierung von schnellem Netz zumindest punktuell wird es für Jugendliche attraktiver auf dem Land, zumal in absehbarer Zeit der flächendeckende Anschluss an das schnelle Breitbandnetz im Ländlichen Raum noch auf sich warten lässt.
Weiterhin stellt dieses Angebot auch die Möglichkeit zur Gewinnung neuer Mitglieder für Jugendclubs dar.

Der Jugendclub wird gewissermaßen zum Internetcafé, Jugendliche treffen sich und bringen einen neuen Aspekt in das Klubleben (s.o.).
Die Vernetzung der einzelnen Klubs, Vereine und Initiativen gestaltet sich effektiv und regional spezialisiert. Das Modell lässt sich auf jeden anderen ländlichen Raum bundesweit übertragen. Über die Homepage zum Einen und weitere Verbreitung der Idee über Fachmagazine, Presse und andere Werbemaßnahmen wird diese Idee bundesweit publik gemacht und soll zur Nachahmung anregen.

In den Räumlichkeiten der Jugendclubs, Jugendvereine, bzw. in deren Nähe werden Hotspots aufgebaut. Die Jugendlichen schaffen bauseits die Möglichkeiten zur Einrichtung des Hotspots in ihrem Haus und unterstützen die zuständige Firma bei der Einrichtung.
Die Jugendlichen beiteiligen sich an der Erarbeitung und dem Einpflegen der Inhalte, in das regionale WEB- Angebot.

Das Projekt wird durch den mobilen Jugendsozialarbeiter der JuCo Sozialen Arbeit gGmbH personell begleitet.


Hier noch ein paar Infos zur Förderung:

Gefördert wird das Projekt durch den Innovationsfonds, zur Förderung innovativer Projekte der Kinder- und Jugendhilfe in der außerschulischen Jugendbildung und der Jugendsozialarbeit.

Gemeinsam mit Partnern aus Kinder- und Jugendhilfe, Politik, Schule, Wirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft und unter aktiver Beteiligung Jugendlicher hat das Bundesjugendministerium in der 17. Legislaturperiode die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik gestartet.
Ziel des Prozesses ist die Etablierung eines ganzheitlichen Politikansatzes, eines neuen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leitbildes, das von der Jugend aus gedacht die Interessen und Belange junger Menschen bei allen Entscheidungen im Blick hat.
Die Eigenständige Jugendpolitik soll die Potentiale und Chancen, die eine Gesellschaft mit einer starken Jugend erhält, sichtbar machen und zugleich das Ansehen Jugendlicher in der Gesellschaft aufwerten.

Im Rahmen des Kinder- und Jugendplanes (KJP) als dem bundespolitischen Förderinstrument in der Kinder- und Jugendhilfe sollen mit einem Innovationsfonds neue, jugendpolitische Herangehensweisen ab 2014 mit Hilfe von konkreten Projektförderungen weiter in die Fläche getragen und verstetigt werden. Hierdurch sollen Impulse für neue Wege in den Handlungsfeldern der Politischen Bildung, der Kulturellen Bildung, der Jugendverbandsarbeit, der Internationalen Jugendarbeit und in der Jugendsozialarbeit gesetzt werden.
Sämtliche Projekte sind an den Grundsätzen der Eigenständigen Jugendpolitik auszurichten."